Du benötigst eine Arbeitgebermarke um etwas kommunizieren zu können

Wie sich der Arbeitsmarkt vom Arbeitgeber- zum Arbeitnehmermarkt weiterentwickelt hat!


Vorweg möchte ich folgendes festhalten:

Tatsache ist, dass es zu wenig Fachkräfte & Personal am Markt gibt. Oder anders ausgedrückt, es gibt zu viele Firmen.


Ich biete dir eine Möglichkeit, um diesem Trend zu trotzen


Heutzutage geht es schlichtweg darum, das am Markt vorhandene Personal, sowohl das aktive als auch das passive, mit Hilfe aller verfügbaren digitalen Kanäle für sich zu gewinnen. 


In diesem Teil dieser Beitragsserie möchte ich dir aufgrund meiner praktischen & theoretischen Erfahrungen aufzeigen, wie mein Zugang zu dieser Herausforderung aussieht. Du erfährst in welcher Gesellschaft wir heute leben und welche Eigenschaften sie mitbringen. Ich beginne damit zu erzählen was eine Arbeitgebermarke ist und warum du dieses Wissen in Zukunft brauchen wirst.


 Dank der unzähligen digitalen Kommunikationsmöglichkeiten kann dem Fachkräftemangel in der Handwerksbranche geholfen werden


Seit einem Jahrzehnt unterhalte ich mich mit anderen Unternehmern aus diversen Branchen und alle klagen über die gleiche Situation - sie finden kein Personal. Die Auftragsbücher sind voll, sie könnten sogar mehr machen, wenn sie das notwendige Personal hätten. Auf die Frage, ob und wie Unternehmen mit der Welt kommunizieren, wer sie sind, was sie bieten, oder warum sollte ein Mitarbeiter bei ihnen anfangen wollen, …. bekomme ich immer die gleiche Antwort - GAR NICHT!!!! Und schon gar nicht über einen digitalen Kanal.


Diesbezüglich stelle ich jetzt eine Frage in den Raum!

Wie viele Unternehmen aus der besagten Branche oder aus deinem Unternehmer-Freundeskreis kennst du, die über ihre eigene Webseite, Informationen zu ihrem Personal, zu ihrer Unternehmenskultur, Führungspersonen, Ausbildungsmöglichkeiten,  Karrieremöglichkeiten bereitstellen? Ich meine damit eine typische Karriereseite! Ich verrate es dir: So gut wie keine. Warum ist das so und woran scheitert es? Dies alles werde ich in meinen Beiträgen beantworten.


Beginnen wir bei den Grundlagen:

Fehlendes Wissen in welcher Gesellschaft wir heute leben und dessen Anforderungen


Abb.: Tortendiagramm, Oberbegriffe für Gründe von Fachkräftemangel Handwerk & Personalmangel Handwerk

Kuchen Facharbeitermangel 1

Quelle: eigene Darstellung


Die Welt hat sich verändert, dass steht außer Frage!!

Doch Wissen das auch bereits alle? Ist dir das bewusst? Was hat sich nun verändert? Die Antwort liegt einerseits in den Eigenschaften der gegenwärtigen Gesellschaft. Andererseits an der Tatsache, dass es heute mehr Unternehmen als je zuvor gibt und die Mitarbeiter sich aussuchen können wo sie arbeiten wollen. Beide Gründe sind ausschlaggebend dafür, dass sich der Arbeitsmarkt vom Arbeitgeber- zum Arbeitnehmermarkt weiterentwickelt hat.


Der Arbeitsmarkt hat sich vom Arbeitgeber- zum Arbeitnehmermarkt weiterentwickelt


Als wesentliche Merkmale der veränderten gegenwärtigen Gesellschaft werden die Bedürfnisse und die Eigenschaften angesehen. Ich habe hierzu einen sehr interessanten Beitrag gefunden:

https://www.handwerk-magazin.de/generation-z-die-jungen-unbekannten/150/516/398286


Bedürfnisse - Wertewandel von Generation zu Generation

Die Zeiten in denen die Arbeit vor dem Privat-/Familienleben bzw. den eigenen Interessen steht, sind vorbei. Eine ausgewogene Work-Life Balance gerät immer mehr in den Vordergrund und bestimmt die Entscheidungen der Einzelnen. Fixe Arbeitszeitmodelle stehen in direktem Wettbewerb zu Gleitzeitmodellen und Homeoffice Möglichkeiten. Die Wertschätzung jedes einzelnen Mitarbeiters wird immer mehr gefordert. Gerade bei den rauen und direkten Umgangsformen der Handwerkerwelt, stellt das eine große Herausforderung dar (ist natürlich Branchen abhängig).


Eigenschaften

Wir leben in einer „Always-on“ Gesellschaft, darin sind sich viele Experten einig. Kaum ein Mensch verlässt sein Zuhause ohne sein Smartphone oder einem anderen mobilen Endgerät. Sie sind permanent online um sich jederzeit und überall Informationen einzuholen. Sei es in der U-Bahn, im Wartezimmer beim Arzt oder am Arbeitsplatz.


Diesbezüglich ein kleiner Ausschnitt aus meiner Masterarbeit:

Die Fachliteratur zeigt eindeutig auf, dass sich das Internet als wesentlicher Bestandteil in der heutigen Gesellschaft und Wirtschaft entwickelt hat. Für die Nachfrageseite hat es die Zugangsmöglichkeiten zu Informationen, Produkten und Dienstleistungen einfacher und bequemer gemacht. Noch viel wichtiger ist die Tatsache, dass Nutzer diese Informationen rund um die Uhr einholen können. Unternehmen bieten zudem schneller mit Kunden und Mitarbeiter zu kommunizieren, transparentere Informationen bereitzustellen und das Marketing- und Vertriebswerkzeug zu nutzen.


Im digitalen Zeitalter gilt: jenes Unternehmen welche die gewünschten Informationen zuerst zur Verfügung stellt, hat gewonnen.


Was bedeutet dies für dein Unternehmen?

Es wird Zeit, dein Unternehmen an die neuen gesellschaftlichen Anforderungen anzupassen. Und der Welt zu kommunizieren, warum ein neuer Mitarbeiter für dich arbeiten sollte und ein bestehender Mitarbeiter bei dir bleiben sollte. Wie machst du das? Wo fängst du am besten an? Gleich hier ⬇️

Gemeinsam überlegen wir uns eine digitale Strategie um deine Arbeitgebermarke zu transportieren. Das Schlagwort hierzu lautet Employer Branding.


Employer Branding Grundlagen

Womit setzt sich das Thema Employer Branding auseinander?

☞ nachhaltige Optimierung von Mitarbeitergewinnung

☞ Mitarbeiterbindung

☞ Unternehmenskultur & Werte

☞ sowie die Verbesserung des Unternehmensimages

☞ dem Erschaffen einer Arbeitgebermarke


Warum beschäftigen sich Unternehmen mit diesem Thema?

Aus dem gleichen Grund, warum du es machen solltest!

☞ Personalmangel

☞ zu viele Arbeitgeber am Markt - zu viel Auswahl

☞ Wertewandel Generation Y - Z

☞ Digitalisierung

☞ Demographischer Wandel

☞ neue Berufsfelder


Was bringt es den Unternehmen?

✅ Reduzierung der Kosten für die Personalsuche

✅ Reduzierung des Zeitaufwandes für die Personalsuche

✅ effizientere Arbeitsprozesse in Bezug auf den Bewerbungsprozess

✅ Reduzierung der ausscheidenden Mitarbeiter - geringere Fluktuation

✅ Steigerung der Produktivität


Aus welchen Komponenten setzt sich eine Arbeitgebermarke zusammen:

Abbildung: Tortendiagramm, woraus setzt sich eine Arbeitgebermarke zusammen

Arbeitgebereigenschaften 1

Quelle: Mag. Morell, Martina: Employer Branding 2018


Wie du gut erkennen kannst, setzt sich diese aus mehr zusammen als nur dem Produkt. Hier geht es nicht nur darum „was macht das Unternehmen“, sondern „wie & warum macht etwas ein Unternehmen“.


Da du jetzt weißt, woraus sich eine Arbeitgebermarke zusammensetzt:

Wenn man sich die bestehenden Webseiten der Unternehmen mal genauer ansieht, wird man eines feststellen. Viele präsentieren „nur“ die selben Informationen:

- das Produkt oder die Dienstleistung bzw. „was macht das Unternehmen“

- die Unternehmensgeschichte

- Kontaktdaten

- Bilder von Baustellen und Co.


Was ist mit den ganzen anderen Informationen?!?!?!?!?  Am besten wir beginnen damit DEINE ARBEITGEBERMARKE ZU ERSCHAFFEN


Fazit

  • Heutzutage geht es schlichtweg darum, das am Markt verfügbare Personal mit Hilfe aller verfügbaren digitalen Kanäle zu erreichen und für sich zu gewinnen
  • dem Fachkräftemangel Handwerk kann dank der unzähligen digitalen Kommunikationsmöglichkeiten abgeholfen werden
  • das Internet hat sich zu einem wesentlichen Bestandteil in der heutigen Gesellschaft und Wirtschaft entwickelt
  • die Welt hat sich vom Arbeitgeber zum Arbeitnehmermarkt weiterentwickelt
  • die Bedürfnisse der gegenwärtigen Gesellschaft haben sich verändert
  • die Eigenschaften der gegenwärtigen Gesellschaft haben sich verändert


Was bedeutet das jetzt für dein Unternehmen?

Es wird Zeit dein Unternehmen an die neuen gesellschaftlichen Anforderungen anzupassen!!!!


Falls du dich noch nicht auf meinem Blog angemeldet hast, dann nutze die Gelegenheit jetzt und folge diesem Link. Dann bekommst du eine Benachrichtigung sobald die Fortsetzung online zur Verfügung steht.


Lass mich wissen ob ich es geschafft habe zu erklären, worum es bei diesem Thema geht oder ob du noch mehr Informationen benötigst. Vielleicht hast du ja auch bereits ein Bestpractice, das du gerne in den Kommentaren teilen möchtest. Ich freue mich auf deine Meinung.


beste Grüße 

Cristoph

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